Parlamentarischer Abend zum Regelungsbedarf der Künstlerischen Therapien

Am 9.6.2026 hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT) gemeinsam mit Schirmherrin Dr. Tanja Machalet (Vorsitzende des Gesundheitsausschusses des Bundestags) einen Parlamentarischen Abend in Berlin, in Sichtweite des Bundestags, veranstaltet.  Die geladenen Gäste aus Gesundheitspolitik, Medizin, Musik und Künstlerischen Therapien wurden umfassen über den Regelungsbedarf der Künstlerischen Therapien informiert.

Unser Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Lutz Neugebauer, der für die berufspolitische Arbeit der BAG KT mandatiert ist, stellte anhand eindrücklicher Beiträge aus der Praxis stellvertretend für alle Künstlerischen Therapien die Potenziale für Betroffene und ihre Angehörigen dar. Rechtsanwalt Andreas Propp (Dierks & Company) erläuterte den möglichen Weg zu einer Richtlinie für Künstlerische Therapien und zeigte notwendige Schritte seitens der Politik und des gemeinsamen Bundesausschusses auf. Weitere Statements kamen von Antje Valentin (Generalsekretärin des Deutschen Musikrats), Prof. Dr. Sabine Hilpertz (president elect der DGPPN), Theresa Demandt (Geschäftsführerin des Bundesmusikverbands Chor & Orchester), Beatrix Evers-Grewe (Vorsitzende der BAG KT) und Hardy Müller (Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Patientensicherheit). In der abschließenden Podiumsdiskussion wurden einzelne Aspekte Künstlerischer Therapien und die Abgrenzung zu anderen Angeboten beleuchtet.

Die Expert:innen bestätigen:
Künstlerische Therapien machen therapeutische Angebote, von denen insbesondere vulnerable Gruppen profitieren können. Sie brauchen zur Qualitätssicherung und zur Patient:innensicherheit eine eigene Richtlinie.

Wir danken unserer Schirmherrin Dr. Tanja Machelet, allen mitwirkenden Expert:innen und interessierten Zuhörenden!

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