Brain-Booster Musiktherapie Friederike Haslbeck

Brain-Booster Kreative Musiktherapie bei sehr frühgeborenen Kindern

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In unserer randomisiert-kontrollierten, prospektiven Studie am Universitäts­spital Zürich konnten wir aufzeigen, dass Kreative Musiktherapie die funktionelle Gehirnaktivität und -konnektivität bei sehr frühgeborenen Kindern verbessern kann.

Sehr frühgeborene Kinder sind Frühgeborene, die vor der 32. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen, also mindestens 6 Wochen, wenn nicht sogar 12 Wochen zu früh geboren werden. Somit fehlen den Kindern mehrere Wochen der so wichtigen intrauterinen, multimodalen Sinneserfahrungen des letzten Trimesters der Schwangerschaft. In dieser Phase startet die Synaptogenese, Neuronen werden selektiv eliminiert, Synapsen reorganisiert und die Myelinisierung beginnt. Ausgerechnet in dieser Zeitspanne entscheiden Erfahrungen, die in neuronale Aktivität übersetzt werden, welche Verbindungen aufgebaut, ausdifferenziert und erhalten bleiben und welche Verbindungen bereits für immer eliminiert werden. Wir befinden uns also in einer der hochsensibelsten, vulnerabelsten Phase der Gehirnentwicklung und Gehirnverschaltungen (Lagercrantz, 2016).

Aus den Musik- und Neurowissenschaften wissen wir, dass Musik verschiedenste Regionen des Gehirns gleichzeitig aktiviert, wie z.B. den Thalamus und den auditorischen und den präfrontalen Kortex (Lin et al., 2011). Musik fördert synaptische Plastizität, neuronales Lernen und Reorganisation (Fujioka, Ross, Kakigi, Pantev, & Trainor, 2006; Rickard, Toukhsati, & Field, 2005). Und nicht nur positive auditive Erfahrungen sondern auch emotional-soziale Erfahrungen fördern die Gehirnentwicklung (Champagne & Curley, 2009). Da die Kreative Musiktherapie diese beiden Aspekte vereint, war meine Hypothese, dass sie die neurologische und neurokognitive Entwicklung Frühgeborener fördern kann (Haslbeck & Bassler, 2018).

Brain-Booster Musiktherapie Friederike Haslbeck
Abbildung aus: Haslbeck, F. B., Bucher, H.-U., Bassler, D., & Hagmann, C. (2017). Creative music therapy to promote brain structure, function, and neurobehavioral outcomes in preterm infants: a randomized controlled pilot trial protocol. Pilot and Feasibility Studies, 3(1), 36. https://doi.org/10.1186/s40814-017-0180-5

Kreative Musiktherapie – ein familien-zentrierter Ansatz

Kreative Musiktherapie ist ein familien-zentrierter Ansatz, den ich 2001 im Rahmen meiner Diplomarbeit (Tirpitz, 2001) theoretisch entwickelt habe und der auf den Grundprinzipien der Nordoff-Robbins Musiktherapie beruht, daher der Name «Creative Music Therapy» oder «Kreative Musiktherapie». Im Rahmen meiner langjährigen Aufbauarbeit und praktischen Erfahrung auf mehreren Neonatologien (Uniklinik Essen;  Kinderkrankenhaus Bielefeld/ Bethel; Unispital Bern; UniSpital Zürich) und im Rahmen meiner qualitativen Mikroanalysen in meiner Doktorarbeit (Haslbeck, 2013) konnte ich den Ansatz immer weiter verfeinern und durchdringen. Das Hauptinstrument ist die Stimme, eher ein Summen als ein Singen, meist improvisiert auf dem Atemrhythmus der Kinder, dem ureigensten Rhythmus des Seins. Jegliche Bewegungen, wie z.B. Mimik und Gestik werden in die Improvisation aufgenommen, um diese zu synchronisieren oder aber ­– wenn die Kinder bspw. unruhig sind ­– ihnen mit sedativen musikalischen Parametern entgegenzuwirken, um die Kinder zu unterstützen, sich zu beruhigen. So werden Atmung, Mimik und Gestik in ein musikalisches Kontaktangebot umgesetzt. Mit zunehmendem Alter der Kinder wird die Musik ihrem sich stetig entwickelnden Wahrnehmungs- und Verarbeitungsvermögen individuell angepasst (Haslbeck, 2014).

Die Eltern werden aktiv in den therapeutischen Prozess eingebunden und zum eigenen Summen/ Singen motiviert. Wenn es z.B. ein Lieblingslied oder ein Wunschlied der Familie gibt, wird dieses kultursensitiv in den therapeutischen Prozess eingeflochten. Aber auch Situationslieder oder Songwriting werden als therapeutische Methoden eingesetzt, um den Gefühlen der Eltern Raum zu geben und sie in dieser krisenhaften und traumatischen Zeit zu unterstützen (Haslbeck, 2016; Haslbeck & Hugoson, 2017). Wenn ich die Musiktherapie mit den Eltern zusammen beim Känguruhen anbiete, begleite ich das Singen fast immer mit dem NICU-Monochord, das ich an den Ellbogen oder Arm der Eltern lege, um eine vibro-akustische basale Stimulation, die an die intrauterinen tief-frequenten Klänge erinnert, für Eltern und Kind anzubieten. Zudem hilft es zu entspannen, bildet eine wunderbare Brücke zwischen TherapeutIn, Eltern und Kind und erleichtert den Eltern durch den sanften Klangteppich das Mitsummen/ Mitsingen.

In unserer Studie haben alle teilnehmenden Eltern der Musikgruppe mit der Zeit begonnen, für ihre Kinder zu singen, ob mit mir zusammen oder wenn sie allein mit ihrem Kind im Känguruh waren. So können nicht nur die Kinder unterstützt werden, sondern auch die Eltern empowert und die Eltern-Kind-Bindung gefördert werden, wie die nachfolgende Grafik veranschaulichen soll. (Weitere Informationen zur Kreativen Musiktherapie unter Haslbeck & Bassler, 2020).

Brain-Booster Musiktherapie Friederike Haslbeck
Abbildung aus: Haslbeck, F. B., Jakab, A., Held, U., Bassler, D., Bucher, H. U., & Hagmann, C. (2020). Creative music therapy to promote brain function and brain structure in preterm infants: A randomized controlled pilot study. NeuroImage: Clinical, 25(January), 102171. https://doi.org/10.1016/j.nicl.2020.102171

 

Wir konnten 82 klinisch stabile, sehr frühgeborene Kinder in unsere Studie einschließen und zur Musikgruppe oder Kontrollgruppe randomisiert einteilen. Die Musikgruppe hat 3x pro Woche Kreative Musiktherapie bis zur Entlassung erhalten (ca. 2 x pro Woche mit den Eltern beim Känguruhen ­– wenn die Kinder bei den Eltern auf der Brust kuscheln ­– und 1x pro Woche im Inkubator oder Wärmebettchen). Die Kontrollgruppe hat die Standardversorung erhalten. Im Alter von 40 Schwangerschaftswochen haben wir nach Beendigung der Therapien eine funktionelle Magnetresonanztomografie (fMRT) im Schlaf der Kinder als unser «primary outcome» der Studie durchgeführt.

MRT Ergebnisse

Mit den funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT/ englisch: fMRI) Untersuchungen konnten wir aufzeigen, dass sich bei Frühgeborenen unter Musiktherapie am erwarteten Geburtstermin bestimmte Gehirnfunktionen besser ausbilden. Dies konnten wir mit der «lagged fMRI «Analyse nachweisen. «Lag» bezeichnet den Zustand, wenn die Synchronisation zwischen verschiedenen Hirnregionen verzögert ist. Diese Verzögerung haben wir mit der «lagged fMRI» Analyse getestet und einen Unterschied in der Synchronisation zwischen Thalamus und kortikalen Regionen gefunden, die in der Musikgruppe signifikant weniger verzögert war. Sprich, die thalamo-kortikale Konnektivität wurde in der Musikgruppe signifikant erhöht, wie man in der untenstehenden Abbildung in rot und orange unter A sehen kann, insbesondere im:

•       Präfrontalen Kortex

•       Orbitofrontale Regionen

•       Supplementär-motorische Rinde

•       Gyrus temporalis superior

•       Gyrus temporalis inferior

In Abbildung B erkennt man zudem weitere Areale, die eine verbesserte funktionelle Konnektivität aufzeigen, jedoch keinen konservativen Signifikanzwert erreichen konnten. In der Box-plot Darstellung C wird der signifikante Unterschied zwischen den beiden Gruppen nochmal deutlicher und in der Scatter Abbildung D kann man den Dosis-abhängigem Effekt der Musiktherapie erkennen. Je mehr Musiktherapie die Kinder also erhalten haben, je stärker ist der Effekt geworden.

Diese Abbildung aus unserem in der Online-Zeitschrift “NeuroImage: Clinical” erschienenen Artikel veranschaulicht, dass Musiktherapie im Gehirn frühgeborener Kinder wirkt:

Brain-Booster Musiktherapie Friederike Haslbeck
Abbildung aus: Haslbeck, F. B., Jakab, A., Held, U., Bassler, D., Bucher, H. U., & Hagmann, C. (2020). Creative music therapy to promote brain function and brain structure in preterm infants: A randomized controlled pilot study. NeuroImage: Clinical, 25(January), 102171. https://doi.org/10.1016/j.nicl.2020.102171

 

Um dies alles nochmal einfacher auszudrücken, kann man zusammenfassen, dass wir in der Studie aufzeigen konnten, was die Musiktherapie im Gehirn von Frühgeborenen alles fördert:

  • Verbindungen im Gehirn verbessern sich (funktionelle Netzwerke im Gehirn)
  • Verschiedene Gehirnbereiche arbeiten besser zusammen (funktionale Integration im Gehirn)
  • Bereiche im Gehirn entwickeln sich besser, die bei Frühgeborenen oft beeinträchtigt sind und für die spätere Schulleistung wichtig sind (thalamo-kortikale Verarbeitung)
  • Bereiche im Gehirn entwickeln sich besser, die später für die Steuerung von Verhalten, Emotionen, Gefühlskontrolle und die motorische Entwicklung wichtig sind (Entwicklung in präfrontalen, motorischen und temporalen Gehirnregionen)

Dies sind alles Regionen, die für die weitere motorische Entwicklung, schulische Leistungen, Konzentration aber auch das emotional-soziale Wohlbefinden der Kinder wichtig sind. Dies sind Areale, die allgemein bei Kindern und Erwachsenen mit einer verbesserten funktionelle Konnektivität durch Musik assoziiert werden – z.B. im Gyrus Temporalis mit seiner essentielles Rolle für das Sprachverständnis (Koelsch, 2009; Lordier et al., 2019) und im präfrontalen Kortex mit seiner essentiellen Rolle für exekutive Funktionen (Reybrouck, Vuust & Brattico, 2018). Interessanter Weise wird die supplementär-motorische Rinde eigentlich nur beim aktiven Musizieren aktiviert (Tanaka & Kirino, 2018), was darauf hinweisen könnte, dass die Kinder in der interaktiven Kreativen Musiktherapie durch die Synchronisation zum Mitbewegen animiert werden, wie ich damals in meinen Mikroanalysen aufzeigen konnte (Haslbeck, 2014).

In Studien zu Autismus  wird Musiktherapie ebenfalls mit einer erhöhten funktionellen Konnektivität zwischen auditorischen, subkortikalen und motorischen Arealen assoziiert, die mit einer verbesserten Kommunikationsfähigkeit der Probanden korrelierte (Sharda et al., 2018). Schlussendlich konnten wir in unserer Studie aufzeigen, dass die Kinder, die in dieser vulnerablen und höchst sensitiven Phase ihrer Gehirnentwicklung über einige wenige Wochen Musiktherapie erhalten haben, ähnliche entwicklungsfördernde Effekte auf die Gehirnkonnektivität zeigten, wie sonst in Studien nach jahrelangem, intensivem Instrumentalspiel (Herholz & Zatorre, 2012).

Es bleibt die Frage, ob unsere ersten Ergebnisse mit weiteren neurologischen und psychologischen Untersuchungen mit 5 und 7 Jahren – unseren secondary outcomes der Studie – korrelieren werden und mit größeren Fallzahlen bestätigt werden können, weshalb wir nun eine Multi-Center Studie planen.

Anm. d. R. Friederike Haslbeck wurde für die hier im Beitrag beschriebene Studie mit dem Susanne Klein-Vogelbach-Preis 2021 ausgezeichnet. Die Georg und Susanne Klein-Vogelbach-Stiftung vergibt den internationalen Preis jährlich für hervorragende Forschung in den Neurowissenschaften, der Orthopädie oder der Anatomie. Wir gratulieren!

Copyright Header-Foto: Sophie Stieger

Quelle

Haslbeck, F. B., Jakab, A., Held, U., Bassler, D., Bucher, H. U., & Hagmann, C. (2020). Creative music therapy to promote brain function and brain structure in preterm infants: A randomized controlled pilot study. NeuroImage: Clinical, 25(January), 102171. https://doi.org/10.1016/j.nicl.2020.102171

Referenzen

Champagne, F. A., & Curley, J. P. (2009). Epigenetic mechanisms mediating the long-term effects of maternal care on development. Neuroscience and Biobehavioral Reviews, 33(4), 593–600. https://doi.org/10.1016/j.neubiorev.2007.10.009

Fujioka, T., Ross, B., Kakigi, R., Pantev, C., & Trainor, L. J. (2006). One year of musical training affects development of auditory cortical-evoked fields in young children. Brain, 129(10), 2593–2608. https://doi.org/10.1093/brain/awl247

Haslbeck, F. (2013). Creative music therapy with premature infants and their parents. Faculty of Health. University of Witten Herdecke, Witten/ Herdecke.

Haslbeck, F. (2016). Three little wonders. Music therapy with families in neonatal care. Models of Music Therapy with Families, 19–44.

Haslbeck, F. B. (2013). Creative music therapy with premature infants: An analysis of video footage. Nordic Journal of Music Therapy, 23(1), 5–35. https://doi.org/10.1080/08098131.2013.780091

Haslbeck, F. B. (2014). The interactive potential of creative music therapy with premature infants and their parents: a qualitative analysis. Nordic Journal of Music Therapy, 23(1), 36–70. https://doi.org/10.1080/08098131.2013.790918

Haslbeck, F. B., & Bassler, D. (2018). Music from the very beginning—A neuroscience-based framework for music as therapy for preterm infants and their parents. Frontiers in Behavioral Neuroscience, 12. https://doi.org/10.3389/fnbeh.2018.00112

Haslbeck, F. B., & Bassler, D. (2020). Clinical Practice Protocol of Creative Music Therapy for Preterm Infants and Their Parents in the Neonatal Intensive Care Unit. Jove, (January), 1–10. https://doi.org/10.3791/60412

Haslbeck, F., & Hugoson, P. (2017). Sounding together: Family-centered music therapy as facilitator for parental singing during skin-to-skin contact. Early Vocal Contact and Preterm Infant Brain Development: Bridging the Gaps Between Research and Practice. https://doi.org/10.1007/978-3-319-65077-7_13

Herholz, S. C., & Zatorre, R. J. (2012). Review Musical Training as a Framework for Brain Plasticity : Neuron, 76(3), 486–502. https://doi.org/10.1016/j.neuron.2012.10.011

Koelsch, S. (2009). A neuroscientific perspective on music therapy. Annals of the New York Academy of Sciences, 1169, 374–384. https://doi.org/NYAS04592 [pii]10.1111/j.1749-6632.2009.04592.x

Lagercrantz, H. (216AD). Infant Brain Development. Springer.

Lin, S. T., Yang, P., Lai, C. Y., Su, Y. Y., Yeh, Y. C., Huang, M. F., & Chen, C. C. (2011). Mental health implications of music: insight from neuroscientific and clinical studies. Harvard Review of Psychiatry, 19(1), 34–46. https://doi.org/10.3109/10673229.2011.549769

Lordier, L., Loukas, S., Grouiller, F., Vollenweider, A., Vasung, L., Meskaldij, D. E., … Hüppi, P. S. (2019). Music processing in preterm and full-term newborns: A psychophysiological interaction (PPI) approach in neonatal fMRI. NeuroImage, 185, 857–864. https://doi.org/10.1016/j.neuroimage.2018.03.078

Reybrouck, M., Vuust, P., & Brattico, E. (2018). Brain connectivity networks and the aesthetic experience of music. Brain Sciences, 8(6), 1–14. https://doi.org/10.3390/brainsci8060107

Rickard, N. S., Toukhsati, S. R., & Field, S. E. (2005). The effect of music on cognitive performance: insight from neurobiological and animal studies. Behavioral and Cognitive Neuroscience Reviews, 4(4), 235–261. https://doi.org/4/4/235 [pii] 10.1177/1534582305285869

Sharda, M., Tuerk, C., Chowdhury, R., Jamey, K., Foster, N., Custo-Blanch, M., … Hyde, K. (2018). Music improves social communication and auditory–motor connectivity in children with autism. Translational Psychiatry, 8(231), 1–13. https://doi.org/10.1038/s41398-018-0287-3

Tanaka, S., & Kirino, E. (2018). Brain and Cognition The parietal opercular auditory-sensorimotor network in musicians : A resting-state fMRI study. Brain and Cognition, 120, 43–47. https://doi.org/10.1016/j.bandc.2017.11.001

Tirpitz, F. (2001). Ansätze der Musiktherapie in der Betreuung von Frühgeborenen – Literaturübersicht und Beobachtungen aus der Praxis. [Music therapy with premature infants – literature review and observations of clinical practice]. Faculty of Medicine, Master, 253. Retrieved from http://www.musictherapyworld.de/modules/archive/stuff/papers/Frederik.pdf

 

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Friederike Haslbeck

Dr.rer.medic. Friederike Haslbeck, PhD, geb. 1973, ist Mutter zweier Teenager, leidenschaftliche Musikerin (Diplom für Violine und Klavier), Musikwissenschaftlerin und Musiktherapeutin. Sie ist Expertin im Feld der Musiktherapie für frühgeborene Kinder und ihre Eltern und hat an mehreren Spitälern Musiktherapie in der Neonatologie implementiert. Derzeit ist sie als Musiktherapeutin und Senior Wissenschaftlerin am UniversitätsSpital Zürich und der Universität Zürich tätig. Sie ist zudem Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste, Departement Musik und engagiert sich ehrenamtlich als Gründungspräsidentin im Verein amiamusica (www.amiamusica.ch).

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