Im Rahmen der 13. Europäischen Musiktherapie-Konferenz (#emtc2025), die im Juli dieses Jahres in Hamburg stattfand, kamen Musiktherapie-Studierende aus Italien, Deutschland, Österreich, England und den Niederlanden zusammen – live vor Ort, mit echter Begegnung, gemeinsamer Musik, intensivem Austausch und viel Vorfreude auf die kommenden Konferenztage.
Wir fanden uns zu einem Studierendentreffen und einem Picknick mit Drum Circle zusammen, die ehrenamtlich und in zahlreichen Vorbesprechungen von der AG Young Community – zum Anlass der EMTC von Studierenden und Berufseinsteiger:innen gegründet – geplant wurden.
Beim Studierendentreffen gab es nach der Vorstellung der EMTC (European Music Therapy Confederation), der DMTG (Deutsche Musiktherapeutischen Gesellschaft) und der WFMT (World Federation of Music Therapy) durch ihre jeweiligen Vertreter:innen Raum für informellen Austausch und die Bearbeitung zweier zentraler Fragen, die viele von uns beschäftigen:
1. Wie wollen wir Studierendentreffen in Zukunft gestalten?
In Kleingruppen sammelten wir Ideen und Wünsche für zukünftige Treffen – ob in Präsenz, online oder hybrid. Schnell wurde klar: Der Bedarf und das Interesse an regelmäßigem, länderübergreifendem Austausch sind groß. Damit solche Formate lebendig bleiben, braucht es engagierte Studierende, die sich aktiv einbringen und mitgestalten – und die Bereitschaft, sich im oft vollen Studien- oder Berufsalltag bewusst Zeit dafür zu nehmen.
2. Der erste Tag im Beruf – Wie starten wir als Musiktherapeut:innen?
Wir sprachen über die Erwartungen und Unsicherheiten, die mit dem Berufseinstieg verbunden sind: Wie finde ich meinen Platz im Team? Wie verstehen wir uns als Musiktherapeut:innen (im interdisziplinären Team), wie passt unsere Arbeit in bürokratische oder institutionelle Vorgaben? Viele Themen, viele Perspektiven – und doch zeigte sich: Unsere Fragen sind länderübergreifend oft erstaunlich ähnlich.
Musik, Gemeinschaft und Self-Care
Ein besonderes Highlight war der Vortrag der Musiktherapeutin Vivian Mary Pudelko zum Thema Self-Care (Selbstfürsorge) in der Musiktherapie. Gerade in der Übergangsphase vom Studium in den Beruf ist Selbstfürsorge entscheidend – für unsere Gesundheit, aber auch für eine nachhaltige und professionelle Berufsausübung. Ihren Blog findet ihr unter: www.xn--frmichda-65a.com/blog/, und im November können wir uns auf ihr neues Buch „Kann ich das? Über Resilienz und Verletzlichkeit“ freuen.

Endlich ein Treffen in Präsenz
Darüber hinaus war das Treffen geprägt von musikalischen Einheiten und persönlichem Austausch. Für viele von uns war es das erste persönliche Kennenlernen, für andere ein freudiges Wiedersehen. Nach verschiedenen Online-Formaten – wie etwa dem OMG! (Online Musi Getümmel), das im Oktober mit neuen Studierenden fortgeführt wird, und den zahlreichen Online-Vorbereitungstreffen – war das Live-Treffen in Hamburg ein echtes Geschenk.
Gemeinsames Musizieren, Lachen, Arbeiten und Einstimmen auf die EMTC-Konferenz schufen ein starkes Gemeinschaftsgefühl, das uns durch die Konferenztage getragen hat – und hoffentlich noch lange nachwirkt.

Dankeschön!
Ein herzliches Dankeschön an alle Organisierenden und Teilnehmenden für dieses besondere Treffen, insbesondere an Susanne Gruß, Jakob Schöne, Mei-Ling Tan, Amelie Meißner, Ronja Witte, Shari Wohlenberg, Eva Ittmann, Laura Vetter, Prof. Dr. Josephine Geipel, Prof. Dr. Anne-Katrin Jordan und Victoria Drißl!
Eure Studierendenvertretung Musiktherapie:
Eva Elisabeth Ittmann (B.A. Musiktherapie, SRH Heidelberg)
Laura Vetter (M.A. Musiktherapie, Universität Augsburg)
Kontakt
Ihr erreicht uns per email unter: studierendenvertretung@musiktherapie.de


