Projekt Aktion Mensch

Kultur & Inklusion für Menschen mit psychischen Erkrankungen

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Autorin: Beatrix Evers-Grewe –

Inklusion ist bei der Teilhabe am kulturell gesellschaftlichen Leben für Menschen mit psychischen Erkrankungen bis heute nicht selbstverständlich. Künstlerische Therapeutinnen und Therapeuten stellen immer wieder fest, dass viele PatientInnen in der Zeit vor ihrer Erkrankung bei kulturellen Aktivitäten gut „auftanken“ konnten und diese Ressource auch nach der Therapie gern wieder für sich nutzen würden.

Dieses Anliegen möchte die deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft (DMtG) gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Künstlerische Therapien (BAG KT) unterstützen!

Foto: R. Eckart
Foto: R. Eckart

Es ist unser Ziel, mit KulturveranstalterInnen sowie Betroffenen und Fachleuten für Psychiatrie und Psychotherapie einen Austausch zu diesem Thema zu initiieren. Über die Gründung eines entsprechenden Netzwerkes und die Generierung eines Anhangs „Kultur & Inklusion“ zum DGPPN-Teilhabekompass sowie eine Präsenz im Internet möchten wir gemeinsam den Zugang für Menschen mit psychischen Erkrankungen zu kulturellen Angeboten verbessern.

Die Aktion Mensch und die Andreas Tobias Kind Stiftung stellen für dieses Projekt finanzielle Mittel zur Verfügung. Dies ermöglicht es uns, zukünftige Netzwerkpartner zu recherchieren, zu kontaktieren sowie Fahrtkosten für anstehende Netzwerktreffen zu er-statten. Wir wollen uns darüber austauschen, welche Schritte notwendig sind, um Barrieren für die Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen an Kulturveranstaltungen abzubauen.

Bei einem ersten Netzwerktreffen in Heidelberg am 17.6.2019 wurde das Vorhaben aus der Perspektive der Kunsttherapie durch Rita Eckart (München) und aus der Perspektive der Bildenden Kunst durch Thomas Röske (Prinzhornsammlung Heidelberg) beleuchtet.

Im November soll ein weiteres Treffen im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde in Zeitraum 27. bis 30.11.2019 im Citycube in Berlin stattfinden. Themenschwerpunkte sollen hier die Perspektive der Betroffenen und Fachleute für Psychiatrie und Psychotherapie, die Ergänzung des DGPPN- Teilhabekompasses, der bis dahin erreichte Stand des Netzwerkaufbaus sowie die im Rahmen der Projektarbeit sichtbar gewordenen weiteren Tätigkeitsfelder sein.

Am 3.3.2020 sollen Ergebnisse und Perspektiven des Projekts in einer Abschlussveranstaltung in Berlin zusammengefasst werden.

Weitere Interessierte und bereits in diesem Feld aktive Personen und Institutionen nehmen wir gern in das Netzwerk auf.

Wir laden Sie herzlich ein, mit dem Projektteam Kontakt aufzunehmen!

Beatrix Evers- Grewe
Cornelia Schumacher
Petra Schrader

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